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Wo die Zeit ihre Spuren hinterlässt  
  
Im Jahr 2020, als die Produktion der MIH Uhr in Luzern zu Ende ging, fasste der Industriedesigner Christian Gafner den Entschluss, die Uhr am Leben zu erhalten, indem er die Idee mechanischer Schlichtheit neu interpretierte. Getrieben von einer Leidenschaft für zweckmässiges Design machte er es sich zur Aufgabe, die Uhr in ihrer ursprünglichen Form zu bewahren – mit ihren klaren Linien und ihrer bewährten Funktionalität. Sein Ziel war es, sie weiterhin Liebhabern und Kennern anzubieten, die die Essenz des Minimalismus in seiner reinsten Form verstehen.

1st-MIH-sketches-by-Christian-Gafner

2004 Breif – Auf einen Blick

Anfang 2004 war Luzern in heller Aufregung, als Christian Gafner einen prestigeträchtigen Auftrag der Embassy Jewel AG erhielt. Der in der Schweiz ansässige Einzelhändler beauftragte ihn mit der Gestaltung eines neuen Zeitmessers für das Internationale Uhrenmuseum in La Chaux-de-Fonds.

 

Christians Liebe zum Detail und seine makellose Präzision durchdringen jeden Aspekt seiner Arbeit und offenbaren seine tiefe Wertschätzung für die feinen Nuancen des Designs. Zum Beispiel, die Idee zu den beiden Bohrungen der AM/PM-Anzeige entstand aus seiner sorgfältigen Beobachtung der Tagesanzeige. Mit technischem Scharfsinn und analytischem Blick schuf er ein Detail, das Funktion und Ästhetik perfekt vereint.

 

Alle Radien der Uhr – von Krone, Drückern, Bandanstößen und Bandenden bis hin zur Schließe – entspringen konsequent dem Zentrum. Die Schließe ist besonders durchdacht gestaltet: Ihr versenkter Dorn und die leicht versetzte Position schützen Oberflächen zuverlässig vor Kratzern.

 

Die Proportionen von Zeigern und Indizes stehen in vollkommener Harmonie – ein Stück feinsten Industriedesigns.

 

Was 2004 sonst noch los war

Skizze: Christian Gafner

2005 MIH Jahreskalender

Im Jahr 2005 wurde die MIH-Uhr im Internationalen Uhrenmuseum in La Chaux-de-Fonds, Schweiz, vorgestellt.

Das Museum befindet sich im Zentrum der Schweizer Uhrenindustrie und verfügt über eine bedeutende Sammlung historischer Zeitmesser. Ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf der MIH-Uhr war für die Restaurierung und Pflege dieser Sammlung vorgesehen.

 

Mit dem Erwerb der Uhr unterstützten Käufer somit auch den Erhalt des uhrmacherischen Kulturerbes.

 

Was 2005 sonst noch los war

Fotos: Bea Weinmann

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2020 Mechanik2 Jahreskalender

Der Weg bis zur Lancierung war von Unsicherheiten geprägt, denn zahlreiche Hindernisse drohten das Projekt zum Scheitern zu bringen.

 

Getragen von klarer Vision, diese Uhr einer neuen Generation von Liebhabern und Kennern zugänglich zu machen, und angetrieben von unermüdlichem Engagement, gelang es, diese Herausforderungen zu überwinden.

 

Dies ebnete letztlich den Weg für die Mechanik2.

Was 2020 sonst noch los war

Foto: Mechanik2 Kunde

Mechanik2 watch Series 1.jpg

2021 Swiss Made Technik

In der Schweiz hat der Uhrmachermeister Jérémy Freléchox, bekannt für seine Arbeit bei Audemars Piguet und Girard-Perregaux, ein neues Projekt in Angriff genommen: die Weiterentwicklung zur Mechanik2.

 

Inspiriert von der MIH-Uhr schuf Freléchox die Vanguart Black Hole Tourbillon – ein zeitgenössisches Meisterwerk, das Präzision, Eleganz und technische Brillanz in vollendeter Form vereint.

 

Dieses ehrgeizige Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Christian Gafner GmbH (gegründet 2021) durchgeführt, die massgeblich zur Neuentwicklung und Aufwertung der Mechanik2 beigetragen hat. Das subtile Redesign, das von Christian Gafner höchstpersönlich entworfen wurde, verkörpert eine harmonische Mischung aus technischer Innovation und puristischem Design.

 

Was 2021 sonst noch war

Zeichnung: Jérémy Freléchox

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2022 Die Mechanik2 wird geboren

Im August 2022 wurde mechanik2.com ins Leben gerufen, und die Mechanik2 erregte schnell Aufmerksamkeit. Dieser Zeitmesser, der in verschiedenen Serien gefertigt wird, bedient einen Nischenmarkt.

 

Viele unserer Kunden, sowohl Männer als auch Frauen, entdecken die Mechanik2 Uhr durch Mundpropaganda oder suchen aktiv nach speziellen Zeitmessern.

 

Was 2022 sonst noch war

 

Bild: Christian Gafner

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